Einfach Pasta selber machen

Mit unserer Profirolle, dem Italienischen unter den Nudelhölzern

Oh ja, Iris und Benedikt haben es getan …  

Sie haben selber Pasta gemacht!

Ich dachte bisher immer, Pasta selber zu machen sei schwierig. Aber die beiden haben mich überzeugt: Pasta selber machen geht ganz einfach und macht riesen Spaß! Alles, was man dafür braucht, ist ein guter Pasta-Teig, ein möglichst großes Nudelholz, viel Kraft, Spaß am kreativen Ausprobieren und einen guten Appetit!

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Das Geheimnis für guten Pasta-Teig: Quanto Basta!

Hartweizenmehl, Wasser, optional Eier und nach Belieben noch eine Prise Salz. Das sind die Pasta-Zutaten. Die Faustformel für den Teig: 100 g Weizenmehl auf 45 g Wasser geben. Wenn man Pasta mit Ei machen will, ein Ei auf 100 g Mehl - fertig ist der Pasta-Teig! Wirklich? So einfach ist das?

Um sicherzugehen, frage ich noch mal meine italienischen Nachbarn. Ihre Antwort klingt in meinen Ohren wie ein Zauberspruch für die perfekte italienische Pasta. Denn das Geheimnis für guten Pasta-Teig lautet: „Quanto basta!“ Übersetzt heißt das: „So viel, wie es eben braucht!“   

Eier sind unterschiedlich groß, jedes Mehl ein bisschen anders, mal braucht es etwas mehr Wasser, mal weniger. Wichtig ist das Gespür beim Kochen. Und solange am Ende ein elastischer Teig entsteht, ist alles gut! Ich muss zugeben, für jemanden wie mich, die normalerweise akribisch die Mengenangaben aus den Rezepten beim Backen und Kochen berücksichtigt, klingt das erst mal ungewohnt, aber auch sehr befreiend! Einfach ausprobieren… Bei Benedikt und Iris hat das super geklappt!

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Den Nudelteig mit dem Nudelholz von Hand ausrollen

Die Zutaten werden auf der Arbeitsfläche mit einer Gabel zu einem dickflüssigen Teig verarbeitet. Danach wird kräftig mit den Händen geknetet. Iris sagt, der Trick dabei ist, den Teig mit den Handballen flach zu drücken und immer wieder zusammenzulegen. Das Ganze für etwa 10 Minuten. Dann kommt das Beste: Den Teig mit dem Nudelholz von Hand ausrollen. Immer und immer wieder, bis er hauchdünn ist.

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Unsere Profirolle: Lang wie ein italienisches Nudelholz 

Bei unserem Nudelholz Profirolle haben wir uns übrigens von den italienischen Nudelhölzern inspirieren lassen. Die Teigrollen mit dem klangvollen Namen „Mattarello“ gehören in jeder italienischen Küche zur Grundausstattung und haben traditionell keine Griffe. Der Clou sind die Maße: Mit 60-120 cm Länge und einem Durchmesser von 40-50 mm sind die italienischen Nudelhölzer wesentlich länger und schmaler als die hier üblichen Teigroller. Dadurch bekommt man eine ideale Kraftübertragung von den Armen auf den Pasta-Teig. Mit ihrer Länge von 60 cm und einem Durchmesser von 42 mm ist unsere Profirolle so lang wie ein italienisches Nudelholz und optimal, um auf der Arbeitsfläche großen Pasta-Teig auszurollen.

Geübte italienische Köchinnen und Köche wickeln den fertig ausgerollten Teig gerne auch (ganz locker) um ihr großes Nudelholz. Das sieht spektakulär aus! Klar, dass Benedikt das auch gleich ausprobiert hat!

Für Nudeln darf der Teig ruhig 2 bis 3 mm dick sein. Für alle gefüllten Formate wie Ravioli oder Tortellini soll der Teig so transparent sein, dass man durschauen kann. Perfekt ist er, sagt Benedikt, wenn ihr durch den Pasta-Teig die einzigartigen Maserungen vom Holz eurer Profirolle erkennen könnt!

Pasta selber machen ist Kreativität pur!  

Leckere Füllungen, allerlei Soßen, saisonale Pestos und verschiedene Formen. Pasta selber machen ist Kreativität pur! Iris und Benedikt haben passend zum Herbst Ravioli mit einer Füllung aus frischen Pfifferlingen und Kräutern gemacht. Man kann aber fast alles verwenden, was man zu Hause im Kühlschrank oder Vorratsregal findet, solange es klein gehackt oder eine cremige Konsistenz damit hergestellt werden kann. Zum Binden eignen sich Ricotta, Parmesan, Eier oder Semmelbrösel. Iris und Benedikt empfehlen, die Füllung gut zu würzen, so braucht es weniger Salz und schmeckt besser!

Tolle Pasta-Inspiration findet ihr übrigens auch im Blog bei ABOUT FUEL. Er hat mit unserem Alleskönner Kirsche superleckere Erdbeer-Ravioli auf Erdbeersoße mit Minz-Créme-Fraîche gemacht. Pasta zum Nachtisch? Mhh, köstlich!

Die frischen Nudeln oder Ravioli werden in sprudelnd kochendem Wasser mit etwas Salz gegart, bis sie an die Oberfläche steigen. Absieben und sofort heiß servieren…

Hier im chez-soi Büro hatten wir sehr gehofft, am nächsten Tag von Iris und Benedikts selbst gemachter Pasta probieren zu können. Aber es war schon alles aufgegessen. Es hat wohl geschmeckt ;-)

Ich habe mir jedenfalls direkt eine Profirolle Ahorn besorgt und werde heute Abend zum ersten Mal Pasta selber machen. Einfach ausprobieren und Spaß haben – ich freu mich schon drauf!

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